Ausstellung

Klug und Kühn - Frauen schreiben Geschichte

Frauen- und Geschlechtergeschichte in der Schweiz von 1848 bis heute
Endlich! Kaum zu glauben, dass die Schweizerinnen erst seit 1971 abstimmen und wählen dürfen. Es war ein harter Kampf und die Frauen brauchten unendlich viel Geduld mit den Eidgenossen, die so lange auf ihr Vorrecht pochten.
Die Ausstellung taucht in die Schweizer Frauen- und Geschlechtergeschichte der letzten 150 Jahre ein. In den Themenbereichen Politik, Arbeit, Körper, Bildung, Recht sowie Kultur und öffentlicher Raum werden die Schranken sichtbar, die Frauen antrafen: Sie waren immens und überall. Schritt für Schritt erkämpften sich Frauen Freiräume. Zudem werden zahlreiche Frauen gewürdigt, die sich engagiert für die Emanzipation einsetzten, Schweizerinnen, aber auch bedeutende Vorkämpferinnen in Deutschland und Österreich.
Kümmerten sich einige frühe Frauenvereine vor allem um die Lösung praktischer Aufgaben, indem sie Beratungsstellen und Schulen gründeten, kämpften andere um den Zugang zur Politik. In den 1970er-Jahren brachten junge Frauen frischen Schwung in die Bewegung, griffen neue Themen auf wie «Das Private ist politisch» und brachen Tabus. In neuester Zeit wurden dank der #MeToo- Bewegung sexuelle Übergriffe Teil der öffentlichen Debatte.
Das Stadtmuseum übernimmt die Ausstellung vom Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte Ostschweiz.