Ausstellung

Schöne Neue Jonastrasse!?

Die Neue Jonastrasse imponiert durch ihre Gradlinigkeit. Als man sie 1829 als Teil der neuen Rickenstrasse anlegte, durchschnitt sie die Landschaft wie ein Lineal. Ob sie jemals schön war oder ob sie es heute ist, wie der Ausstellungstitel augenzwinkernd fragt, bleibt Ansichtssache.Jedenfalls ist die Geschichte der Strasse äusserst lebendig. Ihr Bau vor fast 200 Jahren führte zu harten politischen Konflikten. Auch heute regt sie zu heftigen Diskussionen an, ist sie doch eine vielbefahrene und wichtige Verbindung zwischen den beiden Zentren der Stadt, Rapperswil und Jona. Die Neue Jonastrasse und ihre Umgebung haben sich immer wieder verändert. Diesen Wandel versucht die Ausstellung anhand von Fotografien und Texten nachzuzeichnen.Die Fotografin Katharina Wernli will der heutigen Strasse und den Menschen, die dort verkehren, auf die Spur kommen. Auf ihrem Streifzug durch die Neue Jonastrasse hat sie mit ihrer Kamera Szenen und Porträts eingefangen. Ihr Fotoessay „Flüchtige Begegnungen“ ist zuoberst im Turm zu besichtigen